Ausbau unseres Citroên Jumpers

zum Bericht unten dann ein Fotofilm der das Ganze dokumentiert!

 

 

Unser Ziel war es, ein Auto zu bekommen, in dem 2Personen bequem schlafen können, die 3 Hunde genug grosse Boxen haben damit sie bequem stehen und liegen können ( auch mal ausgestreckt ) und beheizbar musste der Raum auch sein! Allein diese Ansprüche zeigten uns sehr schnell, das wir so ein Auto selber ausbauen müssen, da nicht von der Stange zu haben. Also kauften wir uns einen neuen Citroên Jumper L3 H3
und machten uns einen Plan was da alles rein soll und was uns wichtig ist! Der Plan sah dann in etwa so aus.


 

Wir kauften unseren Jumper  neu und absolut roh, also nur eine leere Blechkiste! Das galt allerdings nur für den Frachtraum! Ansonsten Euro 6 Diesel und schon auch mit einigen Schikanen versehen!
Kaum stand das Auto vor dem Haus, machte sich Walter  ans Werk. Das heisst, er schnitt in das nagelneue Auto mit der Blechschere erst mal alle Fensteröffnungen, was ihm wirklich nicht leicht fiel! Als aber schlussendlich alle Fenster eingebaut waren und wir nach einem Test feststellten, das alles wirklich dicht war, fiel uns schon ein Stein vom Herzen. Nun musste die ganze Kiste isoliert werden! das heisst: Boden, Wände und Decke mussten mit Armaflex (ist ein teures Isolationsmaterial eigentlich für Rollladenkästen, das Kondensat vermeidet) beklebt werden. Das war eine höllen Arbeit, da in dem Kasten viele Hohlräume sind und auch viele scharfe Kanten die allesamt ausgeklebt werden mussten. Darüber kam dann eine Schicht mit 3cm Jackodurplatten! So isoliert hält das Auto die gröbste Hitze und Kälte ab und entwickelt kein Kondensat an Wänden und Decke. Als Heizung , haben wir uns für eine Dieselheizung mit Katalisator entschieden, da Diesel immer verfügbar ( Tank) ist.
Wir sind mit dieser Heizung sehr zufrieden und die Hunde haben auch im Winter auf dem Hundeplatz immer ein warmes Lager im Auto.

Erst wollten wir keine Küche einbauen (da ja überall Restaurants oder Supermärkte vorhanden sind )doch dann entschlossen wir uns doch zu einer kleinen Küche. Kleines Möbel von Ikea und darauf zwei Herdplatten und ein Abwaschbecken eingebaut.( hat sich bestens bewährt)! Wird gespeist von einer 2.5kg Gaskartusche.

 



Was auf jeden Fall  rein musste, war eine Ecke mit WC und Waschgelegenheit! Oberhalb des WC ein Fenster und um die Ecke rum einfach ein Duschvorhang (braucht keinen Platz und kann auch aufgezogen werden, was wiederum Platz spart) Die Ecke ist mit einem Duschbecken mit Ablauf ausgestattet, so das man auch mal Duschen könnte.

Einen Tisch um auch mal gemütlich zusammen zu sitzen oder zu essen musste natürlich auch sein. Damit der nicht zuviel Platz weg nimmt, haben wir uns für was Abklappbares entschieden.

Für die Kleidung:

Da man bei der ganzen Umbauerei sehr auf das Gesamtgewicht des Autos achten muss, haben wir uns für eine ganz einfache Lösung entschieden! Unterwäsche kommt in Stofftaschen die an den Hecktüren oben befestigt wurden, im Stoff der Vorhänge. Für knitterfreie Sachen wie Jeans, T-Shirt u.s.w. haben wir uns leichte Hocker bei Ikea besorgt die genau zwischen die Stuhlbeine der Tischstühle passen und recht viel Platz bieten aber wenig wegnehmen, da (unter Stuhl) . Für Sachen wie Hemden, Kleider oder Blusen die hängen müssen um "fit" zu bleiben, haben wir, in einem Bettzeugskasten von Ikea, den wir an einer Hecktüre befestigt haben, eine geniale Lösung gefunden die zudem kaum Gewicht bringt! Oben auf dem Bild sieht man die Unterwäschetasche.

 

Die Wäsche verstaubt nicht und sieht noch nach Wochen tadellos aus! Mit Reissverschluss zu öffnen!

 

 

Hier noch das Bild von den Hockern im Stuhl, die ganz leicht rauszuziehen sind.

Jacken Mäntel u.s.w. finden im Abteil oberhalb der Fahrerkabine gut Platz. Auch der Elektrokasten der Solaranlage ist hier verstaut. Diese Ablage ist recht gross, (H3 mit Hochdach) und wird in den "Wohnraum" mit einem Vorhang abgedeckt.

Hier ein Bild der Solaranlage! Hat sogar im Winter immer für volle Batterien gesorgt.

Um für Besteck , Küchenutensilien, platz zu haben, haben wir über dem Tisch eine Plastikstange mit Kübelchen angebracht. Besteck in selbst genähten Bestecktaschen so klimpert nichts während der Fahrt!

 

 

 

und nun zum Weiterbau:

Nach der Isolation nahm Walter sich den ersten Boden vor. Er schnitt erstmal die Öffnung für die Heizung in den Boden des Autos. Dann schraubte er ein Holzplatte auf die vorher montierten Dachleisten deren Zwischenräume mit Armaflex sowie Jackodur isoliert wurden. Die Heizung wurde dann darauf eingebaut und die ganzen Rohre verlegt die zu den Ausströmern führen. Auch die ganzen Elektrokabel hat Walter gezogen, ebenso die Wasser- und Abwasserleitungen. Dann wurden die Hundeboxen eingebaut, die wir in Aluminium, massgeschneidert bei Alumax anfertigen liessen. Diese Boxen sind 110cm auf 70x75cm angefertigt. Die Türen der Boxen sind etwa 30cm höher gemacht, so dass sie ebenerdig zum 2. Boden geöffnet werden können.
Auch der Wassertank hat seinen Platz gefunden und auch die beiden Batterien wurden hier montiert, allerdings so das man von Hinten problemlos Zugang hat.

Hier ein Bild der Batterien

 

Nachdem der erste Boden fertig bestückt war, machte sich Walter an das Erstellen der beiden Betten, die  über den Boxen entstehen sollen. Zuerst schreinerte er einen Bettrahmen. Da ich  ca 162cm gross bin, hat mein Bett bis zur Waschecke gut Platz. Die Betten werden in L form angelegt. Der Bettkasten wurde mit dem Frolisystem sowie mit einem Kopfhochsteller bestückt. Das Frolisystem bietet besten Komfort. Darauf kamen je eine gute Kaltschaummatratze.

Auf dem Bild sieht man das Froliystem (Leiste gehört nicht dahin) und die fertige Waschecke.

 

hier sieht man an der Wand die Armaflexisolation dann die Hundeboxen, sowie den ersten Boden. Der zweite Boden kommt auf Höhe der Hundeboxentüren! Auf den Boxen liegt bereits die Bettkastenplatte.

Nun fertigte Walter das Gestell zum zweiten Boden an. Alle Stützen aus Aluminiumschienen (Gewicht des Autos)! Hier ein Bild vom Gerüst mit den Heizungsrohren und dem Wassertank

 

 
Jetzt muss nur noch die Platte aufs Gerüst und der zweite Boden ist gelegt. Hier das Bild dazu

   

 

Nun noch den PVC Belag drauf und man kann damit beginnen die Wände zu verkleiden. Dies wurde mit speziellen für Wohnmobile gefertigten Platten gemacht. Hier sieht man solche Platten bei der Trennwand.

nachdem auch das fertig gestellt war, kam noch die Decke an die Reihe, sowie die Feinausstattung mit Lämpchen, Bildern, Vorhängen u.s.w.

hier ein Bild vom dem einigermassen fertig gestellten Auto, mache dann mal neue Bilder so wies heute ausschaut!

WCecke

Küche und Tisch

Auch eine Sonnenstore ist noch hinzugekommen

 

 

Das Auto wurde vorgeführt und als Wohnmobil eingetragen!

Das Gewicht auf den Achsen, sowie das Gesamtgewicht waren i.O.

Wir sind unterdessen fast 30'000km mit dem Auto gefahren und würden alles wieder so machen!

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